TU Wien – Architektur-Entwerfen in progress

Im Zuge eines Entwurfs-Studios entwickeln die Architekturstudent_innen der TU Wien Projekte, die das Volkskundemuseum kreativ und unter Rücksichtnahme seiner Tradition weiterdenken. Dabei adaptieren und transformieren die einzelnen Projekte das Volkskundemuseum nach ganz verschiedenen Ansätzen und Methoden.
Dieser Blog begleitet die Student_innen bei ihrer Arbeit, die regelmäßig mit den Vertretern des Volkskundemuseums und den Betreuern der TU Wien diskutiert werden.


Museum der Selbsterkenntnis

von Eduard Mildenberger, Cosima Gründl und Florian Schwegel

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„Die Idee unsers Entwurfes setzt sich zusammen aus ein sensiblen Umgang mit dem historischen Bestand und einer Uminterpretation der Funktion zu einem interdisziplinären, stadtoffenem Museum im Sinne der selbsterkennennden Völkerkunde. Ein teilweise mehrgeschossiger Dachausbau, der in Form und Material identitätsstiftende Wirkung haben soll, orientiert sich Richtung Garten, also Richtung ursprünglichen Funktion als „Gartenpalais“. Ein freigespielter Platzbereich trennt sich vom Park ab, gestaltet diesen um, und gliedert eine neue städtebauliche Erdgeschosszone.“


Timeloop

von Theresa Klinger, Luka Janko Janežič und Mélodie Hameau

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Der TimeLoop soll durch bestimmte Wegeführung eine Brücke zwischen den Vergangenheit, der Gegenwart, und der Zukunft schaffen. Womit dem Besucher erlaubt wird den Weg durch die Ausstellung selbst zu bestimmen. Die Form des Zubaus orientiert sich an der Geschichte des Museums und zieht sich wie eine Schleife über das Dach des Bestandsgebäudes. Durch das zurückspringen des 4.Obergeschosses bekommt das Objekt Leichtigkeit die durch das transluzente Glasband unterstützt wird.

Tagsüber zieht die Unterseite der Rampe die Blicke auf sich und bildet ein primäres Element an der Außenform. Nachts sorgen die lumineszierende Schleife der transluzenten Fassade, für einen markanten Wiedererkennungswert.


Peak of Pleat

von Kristin Jentzsch, Felix Rau und Josseline Haerdtl
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Ein schon von weitem wahrnehmbares, gefaltetes Dach über einer transparenten, nachts leuchtend gestalteten Glasfassade akzentuiert das Volkskundemuseum, macht neugierig einzutreten und zeigt, sich nur über den Museumsbereich erstreckend, welcher Teil dem Museum gewidmet ist und welcher Teil zu anderen Zwecken – unter anderem zu Forschungszwecken und zur Vermietung – genutzt wird.

Das Café im EG wird erweitert und als weiteres Highlight im Keller eine Bibliothek hinzugefügt, die durch ein nach oben hin offenes Atrium den Park, die Sonne und gute Luft in die Bibliothek hereinlässt und eine angenehme Atmosphäre zum Studieren bringen soll.


Frame of Culture

von Monika Petecka

exterior_1The museum extension as a three-storey pavilion (two overground storeys and one underground storey) is designed in minimalist form and aesthetics of right angle from the garden side. The architectural form defines a rectangular block with a length of 82 m, a width of 38 m, and a height of 8.5 m. The facility completes the existing solid of the museum forming a closed loop, and on the first floor allows visiting the exhibition both, in the old and the new part; on the ground floor, there is free undeveloped space that combines an internal courtyard with the baroque garden.


OPEN SPACE – Geschichte erleben|erfahren|erforschen

von Marlene Achleitner, Christiane Berger und Jacqueline Scherret

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„Grundidee unseres Konzeptes war es ein Museum zu schaffen, welches sowohl Ausstellungs- und Workshop- als auch Veranstaltungsbereiche hat. Durch diverse Themengebiete, wie beispielsweise Bleigießen, Töpfern, Leinendruck, Schmuck- und Metallbearbeitungstechniken, Kochen oder Möbeldesign, soll eine Art „Stadtlabor“ entstehen, in dem die Besucher das vorher in der Ausstellung angesehene gleich 1:1 erforschen und erschaffen können. Durch eine Verbindung zwischen bestehendem Volkskundemuseum und dem im Park gelegenen Bunker schaffen wir ein neues großzügiges Foyer, das als neuer Haupteingang dient, und auch eine zusätzliche Begegnungszone und Platz für Sommerfeste und Workshops im Freien bietet.“


Upside Down

von Asha Karim und Vesela Petrova
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Ziel ist es, das Museum in seiner städtebaulichen Situation nicht zu stören, da diese zu einem Teil seine Besonderheit ausmacht, sondern das Gebäude unterirdisch zu erweitern und die horizontale Fluchtlinie des linken Gebäudeflügels als Grenzlinie zu nehmen. Das Gebäude und der Park erhalten einen neuen Mittelpunkt.

Spielplatz der Musen

von Jakob Wieser-Linhart

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Das Ensemble sowie das Areal rund um das heutige Volkskundemuseum entlang der Laudongasse war einst eine weit über die österrischisch-ungarische Staatsgrenzen bekannte Attraktion. Durch Neugestaltung der Parkanlage, Neugliederung und Umstrukturierung des Bestandes sowie Erweiterung der Bausubstanz und des Angebotes wird dieser magische Ort wieder seine verdiente Bedeutung erlangen. Es entstehen dort Spiel- und Erlebnisfelder für alle Alters- und Bevölkerungsschichten aus aller Herren Länder, sowohl für Bewohner als auch Besucher der Stadt Wien, wodurch ein noch nie dagewesenes soziales Biotop entstehen wird, in dem das globale Volk eine längst erforderliche metamorphose beginnen wird.


Zwischenpräsentation!

TU Wien am 15. Dezember 2016

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